Wichern-Schule Ganderkesee

Aus der Arbeit unserer Schule

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Hier sieht man Frau Tampe mit Ralf beim Tennisspiel gegen die Ballwand. Situationen in denen Schüler 1:1 betreut werden sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Insgesamt 6 Kollegen sind ganz oder teilweise damit beschäftigt Schülern  in Einzelsituationen weiter zu helfen. Das betrifft nicht nur den Unterrichtsstoff, sondern auch das Sozialverhalten, die persönliche Situation der Schüler oder einfach eine Belohnungsstunde für erbrachte Leistungen.


Eine schöne Gemeinschaftsaktion zwischen den Grundschülern aus Frau Fiedlers Klasse und den Schülern der Abschlussklasse von Herrn Schlecht war der Bau eines Dorfes aus Süßigkeiten. Wie mit kleinen oder großen Brüdern gingen die Jungen miteinander um und lieferten eine sehr entspannte Stunde und ein sehr süßes Dorf ab.


Viele Schulen verbieten das Schneeballwerfen grundsätzlich. Bei uns ist das anders. Wenn es genügend geschneit hat weisen wir ein Gelände aus, auf dem Schneeballschlachten erlaubt sind. Auf dem Grundschulgelände ist das der Fußballplatz. Wer ihn betritt darf werfen, muss aber auch damit rechnen getroffen zu werden. Gut, dass es die Aufsicht führenden Lehrer als Schiedsrichter gibt, denn oft sind die Treffer nicht so leicht zu verschmerzen.


Eine der elementarsten Komponenten unseres Schulkonzeptes ist das Krisenbüro. Wenn Schüler nicht mehr am regulären Ablauf des Unterrichts  teilnehmen können, werden sie mit einer Karte ins Krisenbüro geschickt und dort der liebevollen und kompetenten Obhut unserer Sozialpädagoginnen übergeben.

Die Architektin dieses Systems, Frau Bitzer-Schroeder, feiert in diesen Tagen ihr 15jähriges Dienstjubiläum. Das bedeutet, dass sie in 15 Jahren nicht nur für die Etablierung des Krisenbüros verantwortlich zeichnete, sondern auch, gemeinsam mit ihren Kolleginnen, für dessen Betrieb und Weiterentwicklung.

Um den Problemlagen unserer Schüler gerecht zu werden, nutzt sie ihre Qualifikationen als Schulmediatorin, Motopädagogin und Anti-Aggressivitätstrainerin ebenso wie ihre langjährige Berufserfahrung als Sozialpädagogin. In der Praxis jedoch, war es immer wieder ein verzweifelter oder wütend um sich schlagender Junge, dessen Vertrauen sie gewinnen musste. Unsere Schulleiterin, Frau Meyer-Folkerts, bedankte sich anlässlich einer Dienstbesprechung für dieses eindrucksvolle Engagement.

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Es ist bei uns üblich vor den Ferien Turniere zu veranstalten. Fußball, Tischtennis, Basketball oder wie hier Tischfußball stehen bei uns auf dem Programm. Das Grundschulkickerturnier wurde im Rahmen des Sozialtrainings gemeinsam mit unseren Sozialpädagoginnen durchgeführt. Hier sieht man die Wettkämpfe in der Klasse von Frau Wilms-Eilers, die von Frau Bitzer-Schroeder begleitet wurden. Natürlich durfte auch eine kräftige Pausenstärkung nicht fehlen. Der Sieger in dieser Klasse war übrigens Markus. Die Siegerehrung wird am letzten Schultag vor den Osterferien stattfinden.

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Direkt von einem anderen Stern war Frau Bitzer-Schroeder in der Klasse von Frau Wilms-Eilers gelandet. Sie hatte mächtig Hunger, doch konnte sie weder sprechen, noch wusste sie, wie man mit menschlichem Essen umgeht. Jeweils ein Schüler sollte ihr nun mit Zeichensprache beibringen, wie man ein Brötchen schmiert. Das war schwieriger als erwartet, doch war  die Begriffsstutzigkeit der Marsfrau gerade das Lustige an dieser Übung. Was mit Frau Bitzer-Schroeder so viel Spaß gemacht hatte, ließ sich dann auch untereinander spielen.  Beobachten, gestisches Darstellen, zuschauen, aus den Vorgaben der anderen lernen und Geduld zeigen, waren nur einige der trainierten Fähigkeiten.

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