Wichern-Schule Ganderkesee

Aus der Arbeit unserer Schule

Durchsuche Beiträge, die in der Kategorie März, 2009 erstellt wurden

Nachdem der “Helling”(das Baufundament) fertig montiert war, machten wir uns ans Ausschneiden der Mallen (Formschablonen). 7 Trapeze aus 18mm Sperrholz wurden nach Plan mit der Handkreissäge ausgesägt und auf den Helling gesetzt. Mit einer dünnen Leiste (Stracklatte) verbunden, zeigen sich hier die ersten Umrisslinien des Bootes:

mallenbau-015-medium.jpg

mallenbau-002-medium.jpg  mallenbau-004-medium.jpg 

Es ist bei uns üblich vor den Ferien Turniere zu veranstalten. Fußball, Tischtennis, Basketball oder wie hier Tischfußball stehen bei uns auf dem Programm. Das Grundschulkickerturnier wurde im Rahmen des Sozialtrainings gemeinsam mit unseren Sozialpädagoginnen durchgeführt. Hier sieht man die Wettkämpfe in der Klasse von Frau Wilms-Eilers, die von Frau Bitzer-Schroeder begleitet wurden. Natürlich durfte auch eine kräftige Pausenstärkung nicht fehlen. Der Sieger in dieser Klasse war übrigens Markus. Die Siegerehrung wird am letzten Schultag vor den Osterferien stattfinden.

img_2294-medium.JPG

img_2295-medium.JPG img_2287-medium.JPG img_2298-medium.JPG img_2300-medium.JPG img_2304-medium.JPG

Die jungen Wissenschaftler aus Frau Wilms-Eilers Klasse trafen sich im Chemieraum, um diese Frage zu erörtern. Eines wurde auf alle Fälle klar: Kein Film und kein Buch vermag so viel Begeisterung und Konzentration zu erzeugen, wie ein praktischer Versuch.

img_2246-medium.JPG

img_2234-medium.JPG img_2242-medium.JPG img_2249-medium.JPG 

Für das Projekt “1000 Bauklötze für den Pausenraum” wollte die Klasse von Frau Wilms-Eilers wissen, wie viel Klötze wir eigentlich schon haben. Also nahmen wir uns die Zeit und zählten alle neu gefertigten Klötze: 806 Stück war das Ergebnis.

Jetzt sollten die Klötze aber auch für ein großes Projekt ausprobiert werden. So lernten die Kinder den Segmentbogen kennen: An die Seiten eines Türrahmens bauten wir zwei Türme. Zwischen die Türme stellten wir ein Gerüst aus Stütze und Bogenschablone und belegten alles mit Steinen. Kämpfer und Schlussstein mussten extra angefertigt werden. Dann mauerten wir über dem Bogen ein Stückchen weiter und zogen die Stütze und die Bogenschablone heraus. Die Kinder konnten es kaum glauben, dass unsere Konstruktion nicht zusammenfiel. Alles hielt ohne Kleber und Mörtel.  Wir konnten sogar noch weitermauern und selbst die Pause überstand unser Bauwerk ohne Schaden.

bauklotze-023-medium.jpg

 bauklotze-009-medium.jpg bauklotze-011-medium.jpg bauklotze-014-medium.jpg

Nicht nur im Werkunterricht ist der Hobel ein selten benutztes Werkzeug geworden. Ihn aber in der Grundschule einzusetzen, bedarf einer Erklärung:

Das Vorhaben hat den Namen: “1000 Bauklötze für den Pausenraum”. Es soll dem Grundschulpausenraum zu Gute kommen und basiert auf der Verarbeitung von Massivholzresten (vor allem Rauhspundabschnitten). Diese wurden zunächst an der Kreissäge zu Leisten geschnitten. Um uns das Brechen der Kanten an den Bauklötzen so einfach wie möglich zu machen, wurden die Längskanten unserer Leisten jetzt mit dem Hobel bearbeitet. Das “Fasen”, wie es die Tischler nennen, benötigt kaum Kraftaufwand und kann auch von Grundschülern bewerkstelligt werden. Nach einem weiteren Arbeitsschritt an der Kreissäge, dem Ablängen, müssen nur noch die Querschnittkanten geschliffen werden.

hobeln-005-medium.jpghobeln-008-medium.jpg

Wenn die Schüler in Frau Fiedlers Klasse sich mit Kartoffeln beschäftigen, geht es nicht um Chips oder Pommes. Es geht nicht einmal um Säcke aus der Gemüseabteilung eines Supermarktes, sondern um  lebende Pflanzen.

Mit viel Planung und Sorgfalt schaffen die Schüler angemessene Lebensbedingungen: Zunächst wurde auf dem Schulgelände nach guter Erde gesucht, dann Blumentöpfe befüllt und die Kartoffeln eingesetzt.  Tagelanges Warten und regelmäßiges Gießen waren nötig, bis  schließlich ein erster Keim ans Licht kam. Heute sind die Pflanzen bereits von stattlicher Größe. Wie groß wird erst die Freude sein, wenn die Frühkartoffeln vor den Sommerferien lauter Kartoffelkinder bekommen haben. Mit Butter und Salz, eventuell auch ein wenig Quark: Eine Köstlichkeit

kartoffel0209-35-medium.JPG


kartoffel0209-10-medium.JPG kartoffel0209-25-medium.JPG   kartoffel02-2-medium.JPG kartoffel02-9-medium.JPG kartoffel03-2-medium.JPG kartoffel03-3-medium.JPG 

Ob Ninja, Sheriff oder Pirat. Immer sind es Symbole der Stärke, die für unsere Schüler die größte Anziehungskraft haben. Um Stärke ging es natürlich auch beim Armdrücken während der Faschingsfeier in Frau Fiedlers Klasse. Hier konnte auch unsere derzeitige Praktikantin Frau  Katrin Weghorst herausfinden, dass sie unseren Schülern bereits gewachsen ist.

bild0105-medium.JPG bild0107-medium.JPG bild0109-medium.JPG bild0118-medium.JPGbild0125-medium.JPG


 

“Stahl”, das Boot aus Deutschlands dunkler Vergangenheit, hat uns kein Glück gebracht. Der 73 Jahre alte Riemen-Vierer aus 4mm versprödetem Mahagoni war nicht mehr zu retten. Ende Februar haben wir ihn abgewrackt.  Riemen, Rollsitzeinrichtungen und Ausleger wurden natürlich aufbewahrt, um sie eventuell anderweitig zu verwerten.

“Amanda” hieß eine junge Dame, die unseren Johann Hinrich Wichern ganz wesentlich zu seinen späteren Taten inspirierte. Mit 27 Jahren heiratete er sie und sie hatten zusammen 8 Kinder.  Das soll für die Bootsbauer ein gutes Zeichen sein und wird daher der Name für unser zweites Neubauprojekt nach “Hinrich”. Das Gloucester Light Dory  hat bereits einen eigenen Bauhelling im Werkraum und wird nächste Woche auf Kiel gelegt. Die Bilder zeigen  den neuen Helling für “Amanda”und den traurigen Rest von “Stahl”.

hobeln-002-medium.jpg

schleifbock-009-medium.jpg

Hier haben sich Schüler aus verschiedenen Hauptschulklassen zusammen mit Frau Denkena Gedanken gemacht, wie sie wohl aussehen könnte, die perfekte Schule:

ideale-schule-medium.jpg

Die perfekte Schule für mich

von Sabri

Die perfekte Schule sollte um 12 Uhr mittags beginnen und um 16 Uhr aufhören. Es sollte keine Hausaufgaben geben.

Es sollten nette Lehrer/innen auf der Schule sein.

Den Schulhof stelle ich mir sauber vor und mit mehreren Bänken.

Im Unterricht sollte es nicht laut sein.

Eine Cafeteria mit größerer Auswahl wäre auch gut. Im Unterricht sollten essen und trinken erlaubt sein, damit man sich besser konzentrieren kann. Es sollte sich keiner beleidigen. Anstatt normaler Stühle sollte es in den Klassenzimmern gemütlichere Stühle geben.

Es wäre gut, wenn es einen Pausenraum mit Tischkickern und eine Tischtennisplatte gäbe. Auf dem Schulhof sollte es einen Fußballplatz und ein Basketballfeld geben. Die Toiletten sollten sauber sein.

Meine perfekte Schule

von Peter

In meiner perfekten Schule da müsste alles High Tech sein. Es sollte einen Swimmingpool geben, wo man jede Pause schwimmen kann, wenn man will. Man sollte nicht die ganze Zeit schreiben sondern auch öfter mündlich arbeiten. Jeder Schüler sollte einen Laptop an seinem Platz haben, am besten mit Internet.

Ich möchte längere Pausen und es sollte auch eine Cafeteria geben und einen Kiosk.

Die Schule sollte erst um 9.30 Uhr anfangen.

Außerdem hat sie einen schönen Schulhof und viele verschiedene Lehrtechniken, so dass der Unterricht interessanter ist. Man darf Musik hören und es sollte insgesamt im Unterricht etwas chilliger abgehen.

Meine ideale Schule

von Pierre

Die Schule beginnt um 10.00 Uhr.

Alle haben ein Notebook.

Wir haben montags vier Stunden Sport und spielen Tischtennis.

Wenn Frau Denkena krank ist, haben wir schulfrei.

Die Schule soll in Westerstede sein, dann muss ich nicht mehr mit dem Taxi fahren, sondern mit dem Fahrrad oder mit dem Bus.

Und wir wollen keine Hausaufgaben haben.

Und hinten auf der Wiese soll das Weserstadion stehen.

Und die Pause soll 30 Minuten lang gehen.

Und alle zwei Wochen haben wir schulfrei.

Und Diego spielt mit uns in der Pause Fußball.

Meine ideale Schule

Von Alexander

 

Meine Schule soll um 5.00 Uhr morgens beginnen und 12 Stunden haben. Davon sind 6 Stunden PC und der Rest Unterricht. Einen Kiosk, der in der 1. und 2. Pause auf hat und ein Bistro, das in der 3.,4.,5.,6. und in der 7. Pause auf hat. Keine Raucher auf der Schule. Die Schulsachen kann man in der Schule lassen. Keine HA. Am Wichtigsten: es sollen meine Freunde da sein. Süße Lehrerinnen. Nette, freundliche, Schüler.

Meine ideale Schule

von Timo

 

Meine Schule würde um

10.30 Uhr beginnen und um 12.30 Uhr enden.

Es würde in jeder Klasse eine Kaffeemaschine geben, dazu müsste man auf einem Notebook schreiben, um die Umwelt zu schützen, in der Pause gibt es Raucherecken in denen man rauchen darf.

Es gibt w-lan auf dem ganzen Gelände.

Die Lehrer sind freundlich und es gibt keine Hausaufgaben

 

 

Beim Jokari wird ein Tennisball, der mit einem Gummiband an einem Gewicht befestigt ist mit einem Holzschläger verschossen. Der Ball wird durch das Gummiband zum Spieler zurückgezogen. Dabei bleiben Flugbahn und Geschwindigkeit schwer berechenbar und schnell. Man spielt es allein oder zu zweit, wobei abwechselnd geschlagen wird. Ein wildes, aber sicheres Spiel, so wie unsere Schüler es lieben. Nach der Erprobung gab es in der 5/6. Klasse, unter der Anleitung von Herrn Schlecht, nur noch ein Ziel: “Sowas bau ich mir!” Die ersten Schritte zum eigenen Jokarischläger sind hier bereits zu sehen. Man darf gespannt sein, wie es weiter geht.speckbrett-022-medium.jpg

speckbrett-030-medium.jpg speckbrett-034-medium.jpg speckbrett-041-medium.jpg speckbrett-044-medium.jpg speckbrett-046-medium.jpg

“Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Schwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung benötigen Hilfe und Unterstützung, um sich in angemessener Weise entwicklungsfördernd mit sich selbst und ihrer psychosozialen Umwelt auseinander zu setzen.”  So schreibt es das Informationssystem für Sonderschulen im Internet.

Das “Freie Spiel”, so wie es bei uns in der Grundschule angeboten wird, ist eine der Möglichkeiten diese Auseinandersetzung zu gestalten:

img_2100-medium.JPG img_2111-medium.JPG img_2112-medium.JPG img_2113-medium.JPG img_2115-medium.JPG  img_2116-medium.JPG

Man nehme ein Deckelglas, eine Packung Eiswürfel, Salz zur Herabsetzung des Gefrierpunktes, ein Schmiermesser und eine neugierige Grundschulklasse. Man fülle alles, bis auf das Messer und die Klasse in das Deckelglas und warte ein Weilchen. Wenn die kondensierte Luftfeuchtigkeit am Glas anfriert, schabe man sie mit dem Messer ab und schon schneit es.

Das war nur ein Aspekt des Wasserkreislaufes, den Herr Schlecht in der Klasse von Frau Wilms-Eilers besprach.

img_2118-medium.JPG

img_2124-medium.JPG img_2126-medium.JPG img_2130-medium.JPG img_2133-medium.JPG img_2142-medium.JPG

Direkt von einem anderen Stern war Frau Bitzer-Schroeder in der Klasse von Frau Wilms-Eilers gelandet. Sie hatte mächtig Hunger, doch konnte sie weder sprechen, noch wusste sie, wie man mit menschlichem Essen umgeht. Jeweils ein Schüler sollte ihr nun mit Zeichensprache beibringen, wie man ein Brötchen schmiert. Das war schwieriger als erwartet, doch war  die Begriffsstutzigkeit der Marsfrau gerade das Lustige an dieser Übung. Was mit Frau Bitzer-Schroeder so viel Spaß gemacht hatte, ließ sich dann auch untereinander spielen.  Beobachten, gestisches Darstellen, zuschauen, aus den Vorgaben der anderen lernen und Geduld zeigen, waren nur einige der trainierten Fähigkeiten.

img_2153-medium.JPG img_2155-medium.JPG img_2156-medium.JPGimg_2163-medium.JPGimg_2166-medium.JPG img_2157-medium.JPG img_2159-medium.JPG img_2169-medium.JPG img_2179-medium.JPG img_2186-medium.JPG